Die Klimaerklärung
Die Klimaerklärung wurde 2008 ins Leben gerufen. Hier die Kernaussagen:
Wir brauchen einen weltweit gültigen Preis für die Belastung mit Kohlendioxidemissionen. Wir brauchen mehr Förderung für klimafreundliche Technologien. Wir brauchen Klimaschutzstandards für Produkte.
Wir brauchen einen weltweit gültigen Preis für die Belastung mit CO2-Emissionen
Geringere Emissionen müssen sich auszahlen.
Die Möglichkeiten, Emissionen zu reduzieren, sind vielfältig. Gibt es erst einmal wirtschaftliche Anreize, werden die effektivsten, effizientesten und dynamischsten Maßnahmen gegen den Klimawandel von der Industrie selbst vorangetrieben.
Anstatt CO2-Emissionen weiterhin mit Zahlungen zu kompensieren, werden die Unternehmen es vorziehen, weniger zu zahlen, indem sie regenerative Energien nutzen sowie alte Flugzeuge, Lkw und Pkw durch effizientere Modelle ersetzen. So werden auch immer mehr Verbraucher günstigere und umweltfreundlichere Alternativen nutzen.
Mit funktionierenden wirtschaftlichen Anreizen lässt sich der Klimawandel aufhalten.
Wir brauchen mehr Förderung für klimafreundliche Technologien
Ein Anschub der Technologie kann viel bewirken.
Wenn Emissionen wirklich auf ein deutlich niedrigeres Niveau gebracht werden sollen, dann spielt dabei technologischer Fortschritt eine entscheidende Rolle. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren, vielversprechende Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Regenerative Energie, sowie der klimaeffiziente Transport und eine saubere Verarbeitung fossiler Brennstoffe können viel bewirken.
Wir brauchen Klimaschutzstandards für Produkte
Mit Transparenz und Vergleichsmöglichkeit wird die Macht der Verbraucher freigesetzt.
Als Verbraucher sind Sie heutzutage nicht in der Lage zu erkennen, ob ein bestimmtes Produkt besser für das Klima ist als ein anderes.
Mit der Einführung von Auflagen und Normen zur Klimaeffizienz verringern wir mit der Zeit die Masse der schädlichen Produkte auf dem Markt. Gute Beispiele dafür sind klimabezogene Gebäude-Standards und Zertifizierung umweltfreundlicher Fahrzeuge.
Eine glaubwürdige Auszeichnung nach Klimavorgaben unterstützt den Verbraucher dabei, gut informiert die richtige Entscheidung zu treffen. Die Zertifizierung energieeffizienter Haushaltsgeräte ist schon heute eine beispielhafte Vorgehensweise.
In nicht einmal drei Monaten gingen über 150.000 Unterschriften ein. Jede Unterschrift unter die Klimaerklärung wurde symbolisch durch eine Figur ausgedrückt. Diese Figuren sind auf die Reise durch Europa gegangen, von Brüssel bis Posen - an Orte, wo führende globale Entscheider zusammengetroffen sind, um Klimafragen zu erörtern. Die Veranstaltungen in sieben Großstädten haben die breite öffentliche Unterstützung für die zur Eindämmung des Klimawandels erforderlichen Entscheidungen veranschaulicht. Seit September agieren wir im Schulterschluss mit dem UNO-Programm „Seal the Deal“.
Ihre Unterstützung können Sie weiterhin demonstrieren - durch Unterzeichnung einer Petition für den Abschluss eines fairen Klimaabkommens auf der Kopenhagener Klimakonferenz. Gehen Sie dazu auf die Seite von „Seal the Deal“.
Eine europaweite Aktion verdeutlicht die Unterstützung der Öffentlichkeit durch 244,500
Als sich im Mai 2009 die Blicke von Unternehmenslenkern weltweit auf Kopenhagen richteten, wurde eine umfangreiche Aktion gestartet. Mit einer europaweiten Anzeigenkampagne wurden die Unterschriften von über 244.500 Unterzeichnern der Klimaerklärung in Szene gesetzt. Lesern des Economist, der Financial Times, des National Geographic, der European Voice und von Monocle wurde mithilfe ganzseitiger Anzeigen und Online-Bannerwerbung deutlich gemacht, dass all diese Unterzeichner Ergebnisse erwarten.
Auf dem Klimagipfel der Unternehmenslenker, dem World Business Summit on Climate Change in Kopenhagen, trafen im Mai 2009 über 500 Führungskräfte von Unternehmen aus aller Welt zusammen, um eine gemeinsame Vision ins Visier zu nehmen und aus Unternehmenssicht eine Reihe von Empfehlungen für einen neuen, globalen Rahmen zum Kampf gegen den Klimawandel zu erarbeiten. Bei ihrer Ankunft am Kopenhagener Flughafen wurden sie mit einer Kampagne empfangen, mit deren Hilfe die Vattenfall-Klimainitiative den Besuchern symbolisch all die Menschen, die die Klimaerklärung unterzeichnet hatten, vor Augen führte.
Brüssel
22. September 2008
Der Beginn der Veranstaltungstournee durch Europa
Mitten auf der Place du Luxembourg gegenüber dem EU-Parlament bedeckte ein Meer aus orangefarbenen Figuren den Rasen - eine farbenfrohe Mahnung daran, wie viele Menschen von den Entscheidern die richtigen Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels fordern.
Hinter den Kulissen: Die Herstellung
Diese Figuren sind auf die Reise durch Europa gegangen - von Brüssel über Berlin, Hamburg, Stockholm, Warschau und Posen haben sie die Führungspersönlichkeiten der Welt bei ihren Klimagesprächen begleitet.
Manifestation breiter Unterstützung
Eine Aktion unter Beteiligung von Tausenden Menschen kann Politiker ermutigen, für das Klima die richtigen Entscheidungen zu treffen. All diese Menschen in Bewegung zu setzen würde jedoch beträchtliche Kohlendioxidemissionen verursachen.
Um einen visuell ebenso beeindruckenden Effekt mit möglichst geringen Auswirkungen auf die Umwelt zu erzielen, wurde jeder Unterzeichner des Manifests durch eine unserer leichtgewichtigen Figuren symbolisiert.
In nicht einmal drei Monaten gingen über 150.000 Unterschriften für die Klimaerklärung ein. Jede Unterschrift wurde symbolisch von einer Figur verkörpert. Diese Figuren sind auf die Reise durch Europa gegangen - von Brüssel über Berlin, Hamburg, Stockholm, Warschau, Posen bis Kopenhagen.
In Brüssel bedeckte ein Meer aus orangefarbenen Figuren den Rasen in der Mitte des Place du Luxembourg. In der Nacht zuvor hatten 15 Menschen stundenlang daran gearbeitet, die Figuren auf dem Rasen gegenüber dem EU-Parlament in Reihen aufzustellen.
In Brüssel blieben die Figuren fast eine Woche. Tausenden Passanten wurde bewusst gemacht, welch breite Unterstützung Entscheider in Politik und Wirtschaft genießen, wenn sie die richtigen Entscheidungen zur Bekämpfung des Klimawandels treffen.
Posen
1. Dezember 2008
UNO-Klimagipfel in Posen (COP 14)
Ihr großes Finale hatte die Veranstaltungstournee zur UNO-Klimawandelkonferenz in Posen. Nahezu 200.000 Figuren wurden aufgebaut, um die Anreisenden aus aller Welt zu begrüßen.
An unserem Stand konnten die Besucher die Klimaerklärung diskutieren und unterzeichnen.
Letzte Station: UN-Klimagipfel Cop14
Im polnischen Posen erreichte die Tournee der Klima-Unterschriftskampagne ihre letzte Station. Das Meer von nun nahezu 200.000 Figuren wurde in der Nacht zum 1. Dezember aufgebaut - dem Tag des Beginns der UN-Klimakonferenz, die nur wenige hundert Meter entfernt stattfand.
Diese Demonstration der Unterstützung für die Klimaerklärung war ein beeindruckender Anblick. Ein Meer von Figuren - begleitet von einigen riesigen Figuren, die jeweils 10.000 Unterschriften repräsentierten. Die Aktion war sehr publikums- und medienwirksam. Auch Vertreter der EU-Aktion zum Klimawandel (ec.europa.eu/climateaction), die unweit des Schauplatzes ihre eigene Aktion durchführten, kamen vorbei - und unterschrieben.
Die Installation fand im Stadtzentrum nahe der Altstadt direkt vor der Alten Brauerei statt, der “Stary Browar”, wie sie bei den Einheimischen heißt. Tausende Posener Bürger gehen dort jeden Tag entlang, ebenso wie zahlreiche ausländische Besucher, die in diesem Stadtteil unterwegs sind. Während der Zeit des Klimagipfels weilten über 10.000 Gäste in der Stadt.
Die UN-Klimakonferenz COP 14 dauerte 10 Tage. Wir haben während dieses gesamten Zeitraums dafür gesorgt, dass die 200.000 orangefarbenen Figuren vor Ort in Posen die öffentliche Meinung repräsentierten.
Eine europaweite Aktion
24.-26. Mai 2009
Zielgruppe: Internationale Meinungsmacher
Aus den Unterschriften wurde ein riesiges Auge gestaltet, das den Führungspersönlichkeiten der Welt deutlich machen soll, dass alle Unterzeichner des Manifests Ergebnisse erwarten.
In namhaften europäischen Zeitschriften wurden im Rahmen einer umfassenden europaweiten Aktion ganzseitige Anzeigen geschaltet.
Am Klimagipfel der Unternehmen nahmen ca. 500 Unternehmenslenker aus aller Welt teil. Die meisten von ihnen trafen am Kopenhagener Flughafen ein, wo sie gleich bei ihrer Ankunft mit der Aktion konfrontiert wurden.
Eine umfassende europaweite Aktion
Dieser zweite Schritt der Kampagne in 2009 richtete sich an internationale Meinungsmacher. Er war darauf ausgerichtet, die Lebendigkeit und Wirksamkeit der Klimakampagne sicherzustellen. Die neue Anzeigenkampagne stellte die hunderttausenden Unterschriften in Form eines riesigen Auges dar. Dieses Auge vermittelte dem Betrachter die klare Botschaft, dass die internationalen Entscheider breite Unterstützung genießen, wenn sie die richtigen Beschlüsse für das Klima treffen. Alle Unterzeichner der Klimaerklärung warten auf Ergebnisse.
Im Rahmen einer breit aufgestellten europaweiten Aktion wurden ganzseitige Anzeigen in namhaften europäischen Zeitschriften, darunter Economist, European Voice, Financial Times, Monocle und National Geographic, geschaltet.
Während des „World Business Summit on Climate Change” in Kopenhagen sorgte Vattenfall dafür, dass sich möglichst viele Menschen mit eigenen Augen davon überzeugen konnten, dass alle Unterzeichner der Klimaerklärung auf Ergebnisse warten. Das riesige Auge blickte geradewegs auf die am Flughafen ankommenden, den Flugsteig verlassenden oder am Stand der Veranstaltung eintreffenden Teilnehmer.
Am Klimagipfel der Unternehmen, der in Kopenhagen vom 24. – 26. Mai stattfand, nahmen ca. 500 Unternehmenslenker aus aller Welt teil. Die meisten von ihnen trafen am Kopenhagener Flughafen ein, wo sie gleich bei ihrer Ankunft mit der neuen Kampagne über die Unterschriftenaktion für das Klima konfrontiert wurden. Auf dem Kopenhagener Flughafen wurden die Besucher an einem Stand zur Veranstaltung empfangen. Dort konnten sie die Klimaerklärung diskutieren, Fragen stellen und natürlich die Erklärung lesen und unterzeichnen.
New York
22. September 2009
UN-Klimagipfel
Vattenfall-Konzernchef Lars G. Josefsson und Georg Kell, Exekutivdirektor des Global Compact der UNO, anlässlich des UN-Klimagipfels in New York
Die Urkunde, aus der hervorgeht, dass insgesamt 244.388
Unterschriften der Vattenfall Klimaerklärung gehen in der globalen Kampagne „Seal the Deal“ der Vereinten Nationen auf
Insgesamt 244.388 im Rahmen der globalen Klimainitiative Vattenfalls geleistete Unterschriften gehen jetzt im UN-Programm „Seal the Deal” zur Unterzeichnung eines Post-Kyoto-Abkommens auf. Vattenfall-Konzernchef Lars G. Josefsson übergab am 22. September mit Stolz die Unterschriften auf dem UN-Klimagipfel in New York.
„Seal the Deal” ist eine Kampagne des UNO-Umweltprogramms. Unterschriften und zahlreiche Veranstaltungen sollen Führungspersönlichkeiten weltweit an die Notwendigkeit erinnern, auf der Kopenhagener Klimakonferenz im Dezember ein effektives und angemessenes Abkommen zu erzielen.
Durch den Zusammenschluss mit der UN-Kampagne „Seal the Deal” bleiben die im Rahmen der Initiative zum Klimaschutz geleisteten Unterschriften im Fokus internationaler Entscheider und Führungspersönlichkeiten.
Nahezu zwei Drittel der Staatsoberhäupter der Welt nahmen am New Yorker Klimagipfel teil. Im Rahmen der Zusammenkunft wurde Lars G. Josefsson herzlich begrüßt, als er die Urkunde überreichte, welche die Unterstützung von nahezu 250.000 Menschen dokumentiert.
„Die Zahl der Unterschriften, nämlich nahezu eine Viertelmillion, ist Ausdruck des außergewöhnlichen Engagements der Menschen für die Klimafrage. Die weltweite UN-Kampagne „Seal the Deal” ist auf dasselbe Ziel wie unsere Klimainitiative ausgerichtet”, erläuterte Josefsson. „Beide Maßnahmen sollen eine positive Entscheidung auf dem Kopenhagener Klimagipfel (COP 15) bewirken”.
Kopenhagen
7./8. Dezember 2009
UN-Klimakonferenz (Cop 15)
Die UN-Klimakonferenz COP15
Vom 7. – 18. Dezember 2009 wird Kopenhagen Gastgeberstadt für Regierungsvertreter aus 170 Ländern sein. Führende Mitwirkende an der UNO-Klimarahmenkonvention und internationale Entscheider treffen dort zusammen.
Der Anspruch der dänischen Regierung ist es, die Konferenz in ein ambitioniertes globales Abkommen münden zu lassen, an dem sich alle Länder der Welt beteiligen. Ein neues Kopenhagener Protokoll zur Eindämmung des Klimawandels und zur Vorbeugung der Erderwärmung soll erarbeitet werden. Dieses wird das Kyoto-Protokoll ablösen.
Die offizielle COP15 Website (Neues Fenster)
United Nations Framework Convention on Climate Change (Neues Fenster)
Lesen Sie mehr über die Ergebnisse der COP15.
Vattenfall auf der COP15(Neues Fenster)
In Brüssel nahm die Veranstaltungstournee ihren eindrucksvollen Beginn am Place du Luxembourg. Die Figuren, von denen jede jeweils eine Unterschrift der Klimaerklärung symbolisierte, verwandelten den Platz in ein orangefarbenes Meer. Über einen Großbildschirm wurde verkündet, dass alle Unterzeichner der Klimaerklärung eingetroffen seien - direkt vor der Haustür des EU-Parlaments.

